Suche

«Theater Pavillon Luzern» mit neuer Geschäftsleitung



Maggie Imfeld, seit 20 Jahren aktiv für den Theater Pavillon und die Luzerner Spielleute, tritt auf Ende Jahr als Geschäftsführerin des Pavillons zurück. Nachfolger wird der Luzerner Regisseur, Theaterpädagoge und künstlerische Leiter des VorAlpentheaters Reto Ambauen.

Maggie Imfeld leitete mit viel Herzblut die Geschicke des Theater Pavillons Luzern seit der Eröffnung des Hauses 2008. Sie tritt auf Ende 2017 als Geschäftsführerin des Kulturhauses und Mitglied der Kommission des «Theater Pavillon Luzern» zurück. Als Vorstandsmitglied der Luzerner Spielleute war sie nach dem Brand des alten Spielleute Pavillons seit 1993 beim Bau des zweiten Pavillons auf der Rösslimatt engagiert. Im jetzigen «Theater Pavillon Luzern» am Spelteriniweg übernahm Maggie Imfeld von Anfang nicht nur einfach die Geschäftsleitung, eigentlich managte sie das ganze Kulturhaus.

Ab Januar 2018 wird der Luzerner Theaterschaffende Reto Ambauen die Leitung des Theater Pavillons übernehmen. Auch er ist mit dem Haus eng verbunden. Er war von 2002-2008 in der Projektleitung für die Planung des Theater Pavillons engagiert. Seit 2008 ist er Mitglied der Pavillonkommission. Das Gremium ist das strategische Leitungsorgan des Hauses und setzt sich aus den beiden Trägervereinen, den «Luzerner Spielleuten» und dem «VorAlpentheater», zusammen.

Reto Ambauen garantiert Kontinuität und ist offen für die Weiterentwicklung des Kulturhauses. Ambauen sagt, er freue sich sehr, die Nachfolge von Maggie Imfeld antreten zu dürfen aber «ersetzen kann man sie nicht, das wäre dann doch etwas vermessen». Reto Ambauen ist seit der Eröffnung 2008 fast täglich im Theater Pavillon und ist mit der Organisation, den Abläufen, den Gästen, den Sitten und Gebräuchen im Haus bestens vertraut. Er übernimmt, so Ambauen, «von Maggie Imfeld ein erfolgreiches Kulturhaus, das funktioniert».

Weiter sagt Ambauen: «Dass der Theater Pavillon heute da steht, wo er steht, ist zu einem grossen Teil der unermüdlichen Arbeit von Maggie Imfeld zu verdanken. Viel davon hat sie in Freiwilligenarbeit geleistet. Maggie war eine hervorragende Finanzfrau, eine gewiefte Managerin, eine aufmerksame Gastgeberin und ihr ist es zu verdanken, dass im Haus ein solch guter Geist weht. Sie ist im wahrsten Sinne des Worte, die gute Seele des Hauses.»

Das Kulturhaus verzeichnet heute jährlich ca. 21'000 Gäste an rund 175 Aufführungen und etwa 150 Kulturschaffende proben regelmässig im Haus.



Kontakt | Newsletter | VorAlpenpass | Links |            

  • 69407 Kopie